8 Dinge, die Sie in Jordanien auf keinen Fall verpassen sollten

Jordanien ist ein Land der Kontraste, in dem Abenteuer und Kultur Hand in Hand gehen. Es bietet eine beeindruckende Mischung aus unberührter Natur, historischen Sehenswürdigkeiten und einer einzigartigen Unterwasserwelt. Ob Sie nun zwischen farbenprächtigen Korallenriffen und Schiffswracks im Roten Meer tauchen, durch die Rosenstadt Petra schlendern oder die magische Wüste von Wadi Rum erkunden – Jordanien steckt voller Höhepunkte, die jeden Reisenden in ihren Bann ziehen werden. In diesem Blog erfahren Sie, welche acht Dinge Sie auf Ihrer Reise in dieses besondere Land auf keinen Fall verpassen sollten.

Inhaltsverzeichnis

1. Tauchen in Akaba zwischen Schiffswracks und Flugzeugen

Tauchen in Aqaba ist ein einzigartiges Erlebnis, insbesondere wenn Sie sich für Schiffswracks interessieren und die Unterwasserwelt erkunden möchten. Die am Roten Meer gelegene Stadt bietet eine unvergleichliche Unterwasserwelt, in der Sie zwischen alten Wracks tauchen können, darunter zwei beeindruckende Flugzeugwracks, die in der Tiefe liegen. Diese Wracks, die C-130 Hercules und die Lockheed L-1011-500 TriStar, bieten Tauchern die Möglichkeit, sowohl im Inneren als auch rund um die Flugzeuge zu erkunden. Es ist einer der wenigen Orte weltweit, an denen man das Gefühl hat, buchstäblich durch die Geschichte zu tauchen. Diese Wracks wurden künstlich versenkt, sind mittlerweile jedoch vollständig von farbenprächtigen Korallen überwuchert und von einer lebendigen Unterwasserwelt umgeben.

Das Wasser in Aqaba ist kristallklar und bietet eine Sichtweite von bis zu 30 Metern, was es ideal für das Wracktauchen macht. Neben den Flugzeugen können Sie auch andere Wracks entdecken, wie beispielsweise die berühmte „Cedar Pride“, ein Schiff, das 1985 versenkt wurde und heute ein beliebter Tauchplatz ist. Die Kombination aus Geschichte, Unterwasserwelt und Korallen macht das Tauchen in Aqaba zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Was Aqaba so besonders macht, ist die ruhige, unberührte Natur der Region. Da es keine starken Strömungen gibt, eignet sich die Gegend sowohl für Anfänger als auch für fortgeschrittene Taucher. Ganz gleich, ob Sie die Schiffswracks erkunden oder einfach nur die bezaubernden Korallen und farbenprächtigen Fische bewundern – das Tauchen in Aqaba ist ein Abenteuer, das Sie so schnell nicht vergessen werden.

2. Unter dem Sternenhimmel in Wadi Rum schlafen

Wadi Rum, auch bekannt als das Tal des Mondes, ist eines der bedeutendsten Naturgebiete Jordaniens. Die beeindruckende Wüstenlandschaft zeichnet sich durch gigantische Felsformationen, Sanddünen und tiefe Schluchten aus, was sie zu einem magischen Ort für Abenteurer macht. Es ist nicht nur ein Reiseziel für wunderschöne Wüstenerkundungen, sondern auch ein Ort, an dem Sie dem Trubel der Welt entfliehen und ganz in die Ruhe der Natur eintauchen können.

Sie können dort auch eine Nacht verbringen. Dann übernachten Sie in einem traditionellen Beduinenlager – ein einzigartiges Erlebnis, bei dem Sie die Nacht unter dem Sternenhimmel verbringen. Das Lager bietet eine fantastische Gelegenheit, das beeindruckende Leben in der Wüste hautnah mitzuerleben und die echte Gastfreundschaft der Beduinen zu erfahren. Während die Sonne untergeht, verwandelt sich die Landschaft in ein atemberaubendes Farbenspiel, das von Goldgelb über tiefes Orange bis hin zu Violett reicht. Es ist der perfekte Moment, um die Ruhe und die Schönheit der Wüste zu genießen, während die Sterne langsam am Himmel erscheinen.

Am nächsten Morgen können Sie – zum ersten Mal in der Stille der Wüste – den Sonnenaufgang beobachten und die zauberhafte Landschaft im Morgenlicht erleben. Wadi Rum ist der ideale Ort für ein kleines Abenteuer und zugleich für einen Moment völliger Gelassenheit, und das Schlafen unter dem Sternenhimmel macht es zu einem ganz besonderen Erlebnis.

3. Petra, eines der sieben Weltwunder

Im Süden Jordaniens liegt Petra, eines der sieben Weltwunder. Es ist eine der bedeutendsten archäologischen Stätten der Welt und stammt aus dem 6. Jahrhundert v. Chr. Die Stadt liegt in einer Schlucht und wurde größtenteils von Hand aus dem Fels gehauen! Aufgrund des rosafarbenen Schimmers der Felsen wird Petra auch als „rosarote Stadt“ bezeichnet. Auch bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang erhalten die Felsen einen wunderschönen Schimmer.

Das berühmteste Denkmal von Petra ist die Schatzkammer (Al-Khazneh), ein majestätischer Tempel, der aus der Felswand gehauen wurde. Er ist nicht nur wegen seiner Architektur berühmt, sondern auch wegen der Geschichte, die er in sich birgt. Die Stadt war einst eine blühende Handelsstadt, gelegen an der Kreuzung der Handelswege zwischen Arabien, Ägypten und Syrien. Die fortschrittliche Wasserwirtschaft und die monumentalen Höhlenwohnungen zeugen von der genialen Baukunst der Nabatäer.

Petra ist ein bezauberndes Erlebnis – von der Erkundung des beeindruckenden Siq, einer schmalen Schlucht, die in die Stadt führt, bis hin zur Wanderung zum Hohen Tempel oder zum Ad-Deir, einem weiteren spektakulären Tempel auf einem Hügelgipfel. Es ist wie eine Reise durch die Zeit, bei der man das Gefühl hat, sich mitten in einer antiken Geschichte zu befinden.

4. Im Toten Meer treiben

Ein Besuch in Jordanien ist ohne ein Schwimmerlebnis im Toten Meer nicht vollständig. Dieser extrem salzhaltige See liegt am tiefsten Punkt der Erde, mehr als 400 Meter unter dem Meeresspiegel. Aufgrund des hohen Salzgehalts des Wassers können Sie mühelos an der Oberfläche schweben – ein einzigartiges Erlebnis, das man einmal im Leben erlebt haben möchte.

Das Tote Meer ist auch für seine heilende Wirkung bekannt. Das mineralreiche Wasser und der schwarze Schlamm werden bereits seit Jahrhunderten zur Hautpflege und Entspannung genutzt. Viele Reisende reiben sich mit dem Schlamm ein und lassen ihn in der Sonne trocknen, bevor sie sich wieder im warmen, salzigen Wasser abspülen.

Entlang des Ufers finden Sie verschiedene Resorts, in denen Sie dieses natürliche Wellness-Erlebnis mit allem Komfort genießen können. Ganz gleich, ob Sie wegen eines therapeutischen Schlammbades kommen oder einfach nur, um Ihre Beine im Wasser baumeln zu lassen, während Sie den Blick über die beeindruckende Landschaft schweifen lassen: Das Tote Meer ist magisch.

5. Bethanien: Auf der Suche nach den Ursprüngen des Christentums

Bethanien, auch bekannt als Bethanien jenseits des Jordans, ist einer der bedeutendsten christlichen Wallfahrtsorte der Welt. Nach jahrhundertealten Überlieferungen ist dies der Ort, an dem Johannes der Täufer Jesus im Jordan taufte. Damit ist Bethanien ein spiritueller Mittelpunkt sowohl für Gläubige als auch für Geschichtsinteressierte.

Die archäologische Stätte liegt nahe der Grenze zu Israel in einem friedlichen Tal am Jordan. Dort spazieren Sie an jahrhundertealten Kirchen, Taufbecken und Ruinen aus byzantinischer und römischer Zeit vorbei, die alle sorgfältig freigelegt und restauriert wurden. Die Ruhe, die hier herrscht, macht es leicht, sich die Geschichte vorzustellen.

Das Besondere an Bethanien ist, dass es nicht nur ein Ort der Religion ist, sondern auch der Verbindung zwischen den Kulturen. Es wird sowohl vom Vatikan als auch vom Ökumenischen Rat der Kirchen anerkannt und zieht jedes Jahr Besucher aus aller Welt an.

Ein Besuch in Bethanien ist beeindruckend, auch wenn man selbst nicht religiös ist. Es ist ein Ort, an dem man für einen Moment zur Ruhe kommt, an dem Vergangenheit und Glaube greifbar werden und an dem man erkennt, welchen Einfluss diese Region auf die Weltgeschichte hatte. Verbinden Sie Ihren Besuch mit einem Abstecher zum Fluss selbst, wo man noch immer Pilger sieht, die zum Wasser hinabsteigen, um eine symbolische Taufe zu empfangen oder einen Moment der Besinnung zu verbringen.

6. Berg Nebo: Aussichtspunkt über das Heilige Land

Der Nebo-Berg ist einer der außergewöhnlichsten Orte in Jordanien. Der Bibel zufolge war dies der Ort, an dem Moses vor seinem Tod zum ersten Mal das Gelobte Land erblicken durfte. Vom Gipfel dieses 800 Meter hohen Berges aus haben Sie daher einen atemberaubenden Blick über das Jordantal, das Tote Meer und – an klaren Tagen – sogar bis nach Jericho und Jerusalem in der Ferne.

Die Atmosphäre auf dem Nebo-Berg ist heiter und beeindruckend. Auf dem Gipfel des Berges befindet sich eine moderne Wallfahrtskirche, die über den Überresten einer byzantinischen Kirche aus dem 4. Jahrhundert errichtet wurde. Im Inneren sind wunderschön erhaltene Mosaike zu sehen, die Szenen mit Tieren, Jagdzügen und dem bäuerlichen Leben darstellen und einen Einblick in das Leben vor Tausenden von Jahren gewähren.

Im Außenbereich können Sie an dem riesigen Bronzedenkmal entlangspazieren, das Moses und die eherne Schlange symbolisiert. Dieses Kunstwerk bezieht sich auf eine Stelle im Alten Testament und hebt sich als markante Silhouette gegen den offenen Himmel ab.

Ein Besuch auf dem Berg Nebo ist mehr als nur ein Zwischenstopp, um die schöne Aussicht zu genießen. Es ist ein Ort der Besinnung mit tiefer religiöser Bedeutung und historischem Wert. Ganz gleich, ob Sie wegen der biblischen Erzählung, der Geschichte oder des Panoramas kommen – der Nebo-Berg ist ein Ort, der Ihnen in Erinnerung bleiben wird. Er ist ein besonderer Zwischenstopp auf einer Rundreise durch Jordanien und lässt sich zudem perfekt mit einem Besuch der nahegelegenen Mosaikstadt Madaba verbinden.

7. Die lokale Küche Jordaniens

Eine Reise durch Jordanien ist nicht vollständig, ohne die lokale Küche ausgiebig zu genießen. Das Essen spielt eine zentrale Rolle in der jordanischen Kultur und ist untrennbar mit Gastfreundschaft verbunden. Von hausgemachten Gerichten über lebhafte Märkte bis hin zu gemütlichen Straßenständen – überall können Sie die reichhaltigen Aromen des Nahen Ostens genießen.

Ein absolutes Muss ist Mansaf, das Nationalgericht Jordaniens. Dieses festliche Gericht besteht aus langsam gegartem Lammfleisch in einer Joghurtsauce, serviert mit Reis und Fladenbrot. Es wird oft zu besonderen Anlässen gegessen, steht aber auch auf der Speisekarte vieler traditioneller Restaurants.

Auch den Mezze-Tisch sollten Sie sich nicht entgehen lassen. Dabei handelt es sich um kleine Gerichte zum Teilen, wie Hummus, Moutabal (Püree aus geräucherten Auberginen), Taboulé, Falafel und warme Brötchen, frisch aus dem Ofen. Gemütlich, schmackhaft und ideal, um verschiedene Geschmacksrichtungen zu probieren.

In den Städten und Dörfern finden Sie zahlreiche kleine Bäckereien und Stände, an denen Sie frisch gebackene Leckereien wie Knafeh oder Baklava sowie Tee mit Minze oder starken arabischen Kaffee genießen können. An diesen Ständen finden Sie auch viele Medjoul -Datteln – dies ist die beste Dattelsorte, die Sie finden können.

Die jordanische Küche ist authentisch und voller Charakter; dabei kommen vor allem lokale Kräuter, Olivenöl, Zitrone und frisches Gemüse zum Einsatz. Egal, wofür Sie sich entscheiden: Essen in Jordanien ist weit mehr als nur eine Mahlzeit. Es ist ein Erlebnis, ein Moment des Zusammenseins und eine Begegnung mit der herzlichen Seele des Landes.

8. Amman: eine pulsierende Hauptstadt voller Kontraste

Amman ist das kulturelle und wirtschaftliche Herz Jordaniens und eine Stadt, die Sie mit ihrer Lebendigkeit und freundlichen Atmosphäre sofort willkommen heißt. Hier beginnt Ihre Reise, doch die Stadt ist sicherlich auch ein Reiseziel für sich. In dieser dynamischen Hauptstadt verschmelzen Alt und Neu nahtlos miteinander. Sie spazieren von modernen Einkaufsstraßen und angesagten Cafés direkt zu jahrhundertealten Ruinen und traditionellen Märkten.

Eines der Highlights von Amman ist die Zitadelle, die auf einem der sieben Hügel der Stadt liegt. Hier finden Sie beeindruckende Überreste aus der römischen, byzantinischen und islamischen Zeit, darunter den Herkules-Tempel und den Umayyaden-Palast. Von der Zitadelle aus haben Sie zudem einen herrlichen Blick über die Stadt.

Unten im Stadtzentrum befindet sich das römische Theater, ein imposantes Bauwerk aus dem 2. Jahrhundert, das noch immer für Veranstaltungen und Konzerte genutzt wird. Ganz in der Nähe können Sie durch die Altstadt schlendern, wo Ihnen in den Souks der Duft von Gewürzen, Kaffee und frisch gebackenem Brot entgegenkommt.

Amman ist zudem der ideale Ort, um die jordanische Küche kennenzulernen. Genießen Sie Mezze, frisch gebackene Falafel oder einen dampfenden Teller Mansaf, das Nationalgericht Jordaniens. Ganz gleich, ob Sie nur kurz bleiben oder sich etwas mehr Zeit nehmen – Amman ist der ideale Einstieg in das Land: gastfreundlich, lebendig und voller Geschichten.

Ihre Reise nach Jordanien mit EWDR

Sind Sie bereit, die Koffer zu packen und Jordanien zu entdecken? Bei EWDR bieten wir Ihnen eine 10-tägige Reise an, bei der Sie die perfekte Mischung aus Tauchen und Kultur erleben. Fünf Tage lang tauchen Sie in den kristallklaren Gewässern des Roten Meeres bei Akaba und entdecken einige der schönsten Tauchplätze der Region. Darüber hinaus besuchen Sie alle genannten Höhepunkte: von Petra bis hin zum Schlafen unter dem Sternenhimmel im Wadi Rum.

Sehen Sie sich hier das vollständige Reiseprogramm an!